Leistungen
 

Transurethrale Mikrowellentherapie (TUMT)

Die  transurethrale Mikrowellentherapie (TUMT) der Prostata stellt ein neuartiges Gerätesystem für eine alternative Behandlungsmethode der Prostata dar. Diese Methode ist alternativ zur klassischen Elektroresektion oder offenen Operation zu sehen. Dieses Operationsverfahren ist extrem schonend und führt zu einer Gewebeverkleinerung der Prostata. Ziel der Behandlung ist ein Verkleinerungseffekt der Prostata zu erzielen.


Für den Patienten ergeben sich folgende Vorteile:

1       Prostataspezifische angepasste Behandlung, optimale Behandlungszeiten

2        Keine Überbehandlungen, praktisch nicht vorhandenes OP-Risiko

3        Hohe Effizienz

4     Eingriff in Lokalanästhesie möglich – auch durchführbar bei Patienten mit sehr hohem OP-Risiko (z.B. Schlaganfall oder ähnliches)

 

Über eine speziellen Therapiekatheter werden die Mikrowellen in die Prostata eingegeben (appliziert). Neu ist die Möglichkeit, die Temperatur in der Prostata an mehreren Stellen während der Behandlung über Thermosensoren zu messen. Die Temperaturverteilung in der Prostata wird computergesteuert kalkuliert.

Während der Behandlung wird die Harnröhre durch einen speziell eingeführten Katheter gekühlt. Die spezielle Konstruktion des Katheters erlaubt in Kombination mit den genannten Neuerungen auch die Behandlungen von Prostata-Patienten mit hohem Risiko. Die Behandlungsmethode ist nicht bei allen Patienten geeignet. Patienten mit einem sogenannten Mittellappen können nicht behandelt werden. Diese Patienten müssen vor dem Eingriff genau erkannt werden, dieses ist problemlos durch eine ambulante Blasenspiegelung möglich. Die Behandlung wird einmalig durchgeführt. Die Behandlung ist effektiv und kann in den allermeisten Fällen dem Patienten eine Katheterbehandlung ersparen. Die Komplikationen sind gering. Harnweginfektionen sind möglich, Patienten wird während des Eingriffes ein Antibiotikum gegeben, so dass diese Risiken gering sind. Harnröhrenverengungen als Folge der Katheterbehandlungen sind extrem selten vor. Unmittelbar nach dem Eingriff können Blasenreizungen vorkommen.

 

Die TUMT-Behandlung entspricht den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Urologie. 

 

Sehen Sie auch: http://www.tumt-centrum.com 

 

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