Leistungen
 

Sterilisation

So wird die Sterilisation durchgeführt:


Sie erfolgt bei abgeschlossener Familienplanung. Der Eingriff kann sowohl in örtlicher Betäubung als auch auf besonderen Wunsch in Vollnarkose erfolgen.

In der Regel wird vor dem Eingriff ein Beruhigungsmittel gegeben, so dass auch der Eingriff in örtlicher Betäubung problemlos durchgeführt werden kann.

Der Eingriff dauert zwischen 20 bis 30 Minuten. Sie sollten sich an diesem Tag in die Praxis bringen und auch abholen lassen, da Sie den Rest des Tages nicht mehr verkehrstüchtig sein werden. Während der Operation werden in örtlicher Betäubung aus dem rechten und linken Samenleiter, der problemlos und sicher tastbar ist, Teilstücke von ca. 3 cm Länge entfernt. Die dadurch entstehenden Samenleiterenden werden umgebogen und durch eine Naht verschlossen, so dass der Samentransport für immer unterbrochen bleibt.

Die herausgenommenen Samenleiterstücke werden seitengetrennt untersucht (durch einen Pathologen). Erst nach Bestätigung des feingeweblichen Befundes kann mit Sicherheit gesagt werden, dass es sich bei dem entfernten Gewebe um Samenleiterstücken handelt.

Durch diese Operation wird der Mann auf Lebzeiten unfruchtbar, kann also keine Kinder mehr zeugen. Bei erneutem Kinderwunsch, wie es sich gelegentlich bei einer neuen Partnerschaft ergibt, kann der Versuch einer Refertilisierung erfolgen (Wiedervereinigung).

Dies bedeutet, dass durch einen mikrochirurgischen Eingriff die Samenleiter wiedervereinigt werden können. Der Erfolg ist aber nicht immer gegeben.

 

Wichtige Kontrolle

Der Erfolg des operativen Eingriffes ist aber erst dann eingetreten, wenn in der „Samenflüssigkeit“ keine Samenzellen mehr nachweisbar sind. Um das festzustellen, sind nach mehrfachen Samenergüssen, frühestens nach 6 Wochen nach dem Eingriff, zweimalige Samenuntersuchungen erforderlich.

Erst nach festgestellter Zeugungsfähigkeit kann ohne Schutz und Verhütungsmittel geschlechtlicher Umgang erfolgen.

 

Operationsrisiken (extrem selten)

  • Nebenhoden- oder Hodenentzündung,
  • Wundinfektionen verschiedener Schweregrade
  • Bluterguss

 

Näheres steht in dem Aufklärungsbogen, den Sie bei dem Gespräch mit dem Arzt erhalten.

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